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Über den Tellerrand hinaus .....

Michael J. Rittel


Vor einigen Monaten habe ich geschrieben, dass ich noch lange nicht da angekommen bin, wo ich immer hin wollte. Heute bin ich jedoch kurz davor! Das Tal der Tränen ist durchwandert - jetzt locken luftige Höhen. Wem habe ich dies zu verdanken? Mir!

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vom 09.05.2012, 16:56 Uhr

Europäer aus Überzeugung .....

Früher gab es Grenzen - wenn man in ein Land einreisen wollte, wurde man kontrolliert.
Vor Reiseantritt wurde auf der Bank das Geld getauscht - DM in Gulden, DM in Öschis,
DM in Franc .....

Die Welt war einfach in Ordnung.

Jetzt haben wir die EU - keine Grenzkontrollen, kein Geldumtausch - keine Gulden, keine
Schilling, keine Franc .....

Hört sich gut an, aber ..... da gibt es noch Griechenland, Spanien, Portugal, Italien .....

Wenn wir schon eine einheitliche Währung haben, warum produzieren wir nicht auch unsere Hosen in einer Einheitsgröße?

Glück hat der EU-Mensch, dem die Hose passt! Aufpassen muss er jedoch auf sein Gewicht, damit die Hose nicht zu eng wird. Wird sie zu eng, besteht ein Problem, da es in Europa nur
eine Einheitsgröße gibt!

Ist die Hose zu weit, ist es nicht ganz so problematisch, denn der EU-Mensch kann einen Gürtel tragen oder sich einen dickeren Bauch "zulegen", es sei denn, ihm fehlt das Geld für Schlemmereien.

Pech hat jedoch der EU-Mensch, dem die Hose überhaupt nicht passt! Den Knopf versetzen, um etwas Luft zu bekommen?

In dieser kritischen Situation sind unsere Regierungen gefordert:

- Gewicht halten?
- Gewicht halten oder aber maßvoll zulegen?
- Gewicht reduzieren?

Ist Ihnen bewusst, dass auch Sie ein politisches System unterstützen,
in dem das "Versetzen von Knöpfen" Milliarden von Euro kostet, aber
die Hosen dennoch nicht passen?

Zum Schluss die Frage:

"In welchem Land wollen Sie leben?"

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